Shopware Knowledgebase

Auto-Update Funktion / Update Plugin

Achtung: Prüfen Sie das Update Plugin auf Aktualität!

Die neue Version ermöglicht das Update auf Shopware 3.5.5 - bitte beachten Sie folgenden Anleitung (LINK), falls Sie bereits eine ältere Version des Update Plugins installiert haben.

Einleitung

Das Auto-Update-Plugin ermöglicht die Aktualisierung Ihrer Shopware in wenigen Schritten. Nach der Installation des Plugins steht Ihnen eine Versionsprüfung zur Verfügung, die regelmäßig nach Aktualisierungen sucht. Steht ein Update zur Verfügung, erkennen Sie das direkt nach dem Login im Backend. Mit einem Klick starten Sie die Aktualisierung Ihrer Version und sichern gleichzeitig die betroffenen Dateien und Datenbanktabellen, um im Notfall schnell wieder zur letzten Version zurückspringen zu können.

Immer Up to Date

Das Plugin fordert regelmäßig Informationen zu den aktuellen Dateiversionen von Shopware an und vergleicht das eigene System mit diesen Informationen. Gibt es eine Aktualisierung in Form von Hotfix, Servicepack oder Update, so informiert Sie das Plugin aktiv über das Dashboard. In den Plugin-Einstellungen erfahren Sie bei Bedarf auch mehr Details und Hintergrundinformationen über das anstehende Update.

Installation

Laden Sie das Plugin aus dem Community Store (http://store.shopware.de/) herunter und installieren Sie es in Ihrem Backend über den Plugin-Manager. Nach der Installation ist das Plugin im Plugin-Manager zu aktivieren. Mehr zum Thema »Plugins Installieren«, lesen Sie in diesem Artikel.

Wenn Sie das Plugin manuell per FTP auf Ihren Server übertragen wollen, so entpacken Sie das Plugin lokal und kopieren Sie das Verzeichnis "SwagUpdate" binär auf Ihren Server in das Verzeichnis "..\engine\Shopware\Plugins\Community\Backend\" hinein.

Über den Plugin-Manager können Sie dann das Plugin installieren und aktivieren. Nach der Installation steht das Plugin im Menü unterhalb von "Einstellungen" zur Verfügung.

Es geht los

Nach dem Start des Plugins öffnet sich ein Dialog mit vier Registerkarten. Auf der ersten Seite gibt es Informationen zum aktuellen Update, in den Backup-Einstellungen werden Verbindungsmöglichkeiten abgefragt und in Registerkarte Drei geht es um Funktionen, die beim Update ausgeführt werden sollen. Die letzte Registerkarte steht allein für die Verwaltung der Backups. Aber der Reihe nach: Zunächst benötigen Sie eine Verbindung.

Ihr Backend-Benutzer muss über Administrator-Rechte verfügen!

FTP- oder Direkt-Verbindung

Die FTP-Methode nutzt Ihren FTP-Zugang, um die aktualisierten Daten auf Ihren Server zu transferieren. Tragen Sie dazu Ihre FTP-Zugangsdaten ein und wählen Sie, falls erforderlich, den Pfad zu Ihrem Shopware Root-Verzeichnis aus.

Dazu dürfen Sie auch die bequeme Verzeichnisauswahl rechts neben dem Eingabefeld für das Verzeichnis anklicken. Gezeigt werden dann alle erreichbaren Verzeichnisse. Sie benötigen das Root-Verzeichnis Ihrer Shopware, erkennbar an den Unterordnern "cache", "engine", "files", "images", "templates" und "uploads".

Klappt die Verzeichnisauswahl bei Ihnen nicht, hat der angegebene FTP-User nicht alle notwendigen Rechte oder es hat sich ein Fehler in den Anmeldedaten eingeschlichen. Tippen Sie die Werte am besten noch einmal neu ein (nicht kopieren), und achten Sie auf die korrekte Schreibweise (Groß- und Kleinschreibung).

Benutzer ist nicht gleich Benutzer
Der Benutzer, mit dem Sie im Backend eingeloggt sind, ist nicht automatisch auch der FTP-User. Der FTP-User muss bei Ihrem Hoster eingetragen sein. Wenn Sie die Daten nicht kennen, erfragen Sie diese bei Ihrem Hoster.

Bei einer lokalen Installation (z.B. XAMPP) benötigen Sie keinen FTP-Zugriff und können die Methode DIREKT nutzen. Hierbei werden die lokalen Verzeichnisse direkt angesprochen.

Hinweise für Windows

Bei Windows-Installationen ist es wichtig, dass Sie den Explorer-Verzeichnisbaum Ihrer Shopware verlassen, bevor Sie das Update durchführen. Windows setzt auf die offenen Verzeichnisse einen temporären Schreibschutz, was dazu führen wird, das nicht alle Ordner erzeugt werden können und nach dem Update nicht alle erforderlichen Verzeichnisse verfügbar sind. Dieser Hinweis ist auch bei einer ggf. erforderlichen Rücksicherung zu beachten.

Update starten

Auf der Registerkarte "Update starten" geht es weiter. Hier finden Sie bereits vorausgewählt einige Funktionen, die per Checkbox aktiviert oder deaktiviert werden können. Diese Einstellungen ändern Sie bitte nur in Ausnahmesituationen.

  • Der Wartungsmodus sorgt dafür, dass die Besucher während des Updates keine unverständlichen Fehlermeldungen, sondern eine verständliche und eindeutige Wartungsmeldung bekommen.
  • Den Cache sollten Sie nach bestimmten Updates immer aktualisieren, um Darstellungsfehler zu verhindern.
  • Die dritte Checkbox erzeugt ein Datenbank-Backup. Dieses Datenbank-Backup kann bei großen Installationen (viele Artikel, viele Kategorien, viele Bestellungen und Kundendaten) etwas dauern und ist deshalb abwählbar.

Sie können das Datenbank-Backup jederzeit auch einzeln ausführen lassen. Den Schalter "Datenbank Backup erstellen" finden Sie auf der Registerkarte "Backup Verwaltung". Auch für das Datenbank-Backup ist eine Verbindung notwendig, es reicht hier aber in den meisten Fällen die DIREKT-Verbindungsmethode aus.

Unabhängig davon werden stets alle relevanten Systemdateien Ihres Shops physikalisch in ein Backup-Verzeichnis kopiert. Hierbei werden allerdings keine Artikel-Dateien, wie z.B. Bilder oder Downloads, gesichert.

Ablauf

Während der Aktualisierung können Sie den Fortschritt auf dem Bildschirm beobachten. Lassen Sie den Browser geöffnet, lehnen Sie sich zurück und warten Sie auf den letzten Dialog, den Sie mit OK bestätigen.

Nach dem Ablauf des Updates ist Ihre Shopware noch immer im Wartungsmodus. Deaktivieren Sie den Wartungsmodus in den Einstellungen und lassen Sie den Cache leeren. Anschließend ist Ihr Shop wieder einsatzbereit.

Datensicherung und Rücksicherung

Das Update-Backup wird automatisch beim Update erstellt. Sie sollten auch immer die Datenbank mit sichern lassen. Diese Dateien verbrauchen zwar etwas Platz, helfen Ihnen aber, wenn einmal bei einem Update etwas nicht klappt. Ist alles in Ordnung, können Sie die Backup-Dateien später löschen. In der Backup-Verwaltung können Sie sowohl die Rücksicherung (Rollback) starten, als auch Datenbank-Backups downloaden oder löschen.

Rücksichern der alten Dateien

Das Update-Backup ist das Mittel der Wahl, wenn bei einem Update etwas nicht geklappt hat. Hier haben Sie die Möglichkeit, das gesamte Update in einem Zug rückgängig zu machen. In diesem Fall werden die physikalischen Dateien und auch die Datenbank wieder auf den vorherigen Versionsstand zurückgesetzt. Haben Sie vorher keine Methode auf der Registerkarte Update-Einstellungen vorgenommen, werden Sie nun aufgefordert eine Methode zu wählen. Nur mit einer ausgewählten Methode kann eine Rücksicherung erfolgen.

Rücksichern der alten Datenbank

Das Datenbank-Backup umfasst nur den Inhalt der SQL Datenbank, und keine Dateien. Dieses Backup lässt sich aus Sicherheitsgründen nicht automatisch zurückspielen. Hier ist nur ein Download möglich.

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